Nov 04, 2026
Vignette fürs Wohnmobil: Maut nach Land erklärt
Dieser Ratgeber klärt, welche Vignette für Ihr Wohnmobil nötig ist, wie die Fahrzeugmasse die Maut beeinflusst und welche Sondermauten zusätzlich anfallen können.

Sie stehen mit gepacktem Wohnmobil kurz vor der österreichischen Autobahn. Das Kennzeichen ist notiert, der gewünschte Gültigkeitszeitraum steht fest. Trotzdem bleibt offen, ob Ihr Fahrzeug noch eine Vignette fürs Wohnmobil braucht oder bereits nach einem anderen Mautsystem abgerechnet wird. Auch Tunnel, Pässe und einzelne Strecken können unabhängig davon zusätzliche Kosten auslösen.
Die meisten Wohnmobilreisenden haben kein reines Ticketproblem, sondern ein Einordnungsproblem. Sie müssen zuerst die technisch zulässige Gesamtmasse aus den Fahrzeugpapieren prüfen und anschließend Kennzeichen, Strecke und mögliche Sondermaut zusammenbringen. „Welche Vignette brauche ich?“, fragen Sie deshalb zu Recht. Die Antwort beginnt jedoch nicht beim Kauf.
Von Deutschland über Österreich bis zum Ziel prüfen Sie die gesamte Mautkette. So wird klar, wann eine Vignette genügt, wann eine kilometerabhängige Maut geprüft werden muss und wo zusätzliche Streckenmaut die Routenplanung verändert. Die Erklärung zur Streckenmaut in Österreich mit Routen und Zahlungsarten ergänzt diesen Teil Ihrer Reiseplanung.
Die Fahrzeugmasse entscheidet über Vignette oder Kilometermaut
Ob Ihr Wohnmobil eine Vignette braucht oder über ein anderes Mautsystem abgerechnet wird, entscheidet zuerst die technisch zulässige Gesamtmasse. Ein falsch eingeordnetes Fahrzeug kann deshalb zu einer Ersatzmaut führen, obwohl bereits eine Vignette gekauft wurde.
Für Ihre Reiseplanung zählt die Prüfung am 4. November 2026: Bis einschließlich 3,5 t gilt in Österreich die Vignettenlogik. Darüber prüfen Sie die kilometerabhängige GO-Maut mit GO-Box. Die Vignette allein deckt die benötigte Maut dann nicht ab. Einen Überblick bietet auch der Ratgeber zur Maut in Österreich.

Die 3,5-Tonnen-Grenze nach technisch zulässiger Gesamtmasse
Bis einschließlich 3,5 t benötigen Pkw, leichte Wohnmobile, Kleintransporter und Motorräder in Österreich eine Vignette, erklärt der ADAC in seiner Regelübersicht zu Österreich. Maßgeblich ist die technisch zulässige Gesamtmasse in Ihren Fahrzeugpapieren, nicht das aktuelle Reisegewicht. Über 3,5 t wechseln Sie zur GO-Maut mit GO-Box. Die Belege für diese Fahrzeugklasse gehören zur späteren Prüfung Ihrer gesamten Route.
Wer nur die Vignette kauft, obwohl GO-Maut erforderlich ist, beseitigt den Mautverstoß nicht. Auch bei einem leichteren Wohnmobil kann zusätzliche Streckenmaut anfallen.
„Unabhängig vom Fahrzeuggewicht ist auf bestimmten Autobahnabschnitten, Pass-Straßen und Tunneln zusätzlich zur Vignette eine Streckenmaut zu zahlen“, erklärt der ADAC.
Offizielle Vignettenpreise und zusätzliche Sondermaut am 4. November 2026
Die österreichische Vignette kostet für Wohnmobile bis 3,5 t offiziell 9,60 Euro für einen Tag und 12,80 Euro für zehn Tage, nach den vom ADAC bis November 2026 ausgewiesenen Preisen. Das ist der offizielle Vignettenpreis. Eine Vertriebsleistung, etwa für die mehrsprachige Bestellung, Zahlungsabwicklung oder Fahrzeugregistrierung, kann zusätzlich berechnet werden.
Bei Vignette Go sehen Sie die transparente Servicegebühr deshalb getrennt vom offiziellen Preis. Die Bestellung über einen unabhängigen Dienst ersetzt weder die richtige Fahrzeugklasse noch eine erforderliche Sondermaut. Für digitale Zwei-Monats- und Jahresvignetten im ASFINAG-Mautshop oder in der ASFINAG-App gilt außerdem eine Sperrfrist von 18 Tagen, so der ADAC.
| Situation | Besser so |
|---|---|
| Wohnmobil bis einschließlich 3,5 t | Digitale Vignette nach Fahrzeugkategorie und Kennzeichen kaufen |
| Wohnmobil über 3,5 t | GO-Maut und GO-Box statt Vignette prüfen |
| Fahrt über Brenner, Tauern, Bosruck, Gleinalm oder Karawanken | Zusätzliche Streckenmaut unabhängig vom Fahrzeuggewicht einplanen |
| Digitale Zwei-Monats- oder Jahresvignette kurzfristig online gekauft | Die 18-tägige Sperrfrist vor dem Fahrtbeginn kontrollieren |
Der ADAC-Mitgliedsstatus und der Vignettenpreis
Nein, die ADAC-Mitgliedschaft verändert den offiziellen ASFINAG-Vignettenpreis nicht. Ein ADAC-Angebot oder ein anderer Vertrieb kann die eigene Leistung anders kalkulieren. Vergleichen Sie daher den offiziellen Preis und eine mögliche Servicegebühr getrennt, statt beide Beträge als Vignettenpreis zu verstehen.
Practical rule: Prüfen Sie zuerst die technisch zulässige Gesamtmasse, danach Vignette, GO-Maut und zusätzliche Streckenmaut für Ihre konkrete Route.
Die Vignette ist nur ein Teil der österreichischen Mautkette. Erfordert Ihre Strecke eine Sondermaut oder Ihr Wohnmobil die GO-Maut, korrigiert ein günstiger Vignettenkauf die falsche Entscheidung nicht.
Für Wohnmobile gelten in Europa mehrere Mautsysteme
Wenn Sie mit dem Wohnmobil Ländergrenzen überqueren, wechseln oft auch Mautart, Fahrzeugklasse und Zahlungsweg. Eine österreichische Vignette fürs Wohnmobil sagt daher wenig über die nächste französische Autobahn oder einen italienischen Free-Flow-Abschnitt aus.
Entscheidend sind Fahrzeugart, technisch zulässige Gesamtmasse, Höhe, Achszahl und ein möglicher Anhänger. Die folgende Ordnung hilft Ihnen, jedes Land und jede Sonderstrecke getrennt zu prüfen.

Vignette, Streckenmaut, Sondermaut und Free Flow im Vergleich
Eine zeitabhängige Vignette gilt für einen festgelegten Zeitraum und eine Fahrzeugkategorie. Der ÖAMTC erklärt, dass sich die Gebühr grundsätzlich nach dem gewählten Gültigkeitszeitraum und der jeweiligen Fahrzeugkategorie richtet. Die Übersicht des ÖAMTC zur Maut für Camper nennt außerdem die Grenze von 3,5 Tonnen als häufig entscheidend für die Einordnung. Diese Grenze gilt jedoch nicht in jedem Land gleich.
- Zeitvignette: Sie prüfen Zeitraum, Kennzeichen und Fahrzeugkategorie, etwa in Österreich bei Wohnmobilen bis 3,5 t.
- Streckenmaut: Sie zahlen für die tatsächlich gefahrene Strecke, wie es unter anderem in Italien, Frankreich und Kroatien vorkommt.
- Sondermaut: Sie kontrollieren zusätzliche Gebühren für einzelne Tunnel, Pässe oder besondere Abschnitte, auch wenn bereits eine Vignette gilt.
- Free Flow: Sie passieren eine Strecke ohne klassische Zahlstelle und müssen die Zahlung anschließend über den vorgesehenen Weg erledigen.
| Situation | Besser so | Warum |
|---|---|---|
| Österreich, Wohnmobil bis 3,5 t auf vignettenpflichtiger Autobahn | Zeitvignette nach Fahrzeugdaten und Gültigkeitszeitraum prüfen | Die Gebühr richtet sich grundsätzlich nach Zeitraum und Fahrzeugkategorie |
| Österreich, einzelne Tunnel, Pässe oder Sondermautabschnitte | Streckenmaut zusätzlich zur Vignette prüfen | Einzelne Abschnitte können unabhängig vom Fahrzeuggewicht kostenpflichtig sein |
| Frankreich, Wohnmobil mit abweichender Höhe oder über 3,5 t | Mautklasse anhand von Gewicht und Höhe separat bestimmen | Fahrzeuge können je nach Höhe und Gewicht in höhere Klassen fallen |
| Italien mit Free-Flow-Abschnitt | Kennzeichenregistrierung, Mautbox oder fristgerechte Nachzahlung prüfen | Es gibt keine klassische Zahlstelle; in Italien muss die Zahlung innerhalb von 15 Tagen erfolgen |
| Grenzüberschreitende Wohnmobilroute durch mehrere Länder | Jedes Land und jede Sonderstrecke einzeln kontrollieren | Eine Fahrzeugklasse oder Regel lässt sich nicht automatisch auf andere Länder übertragen |
Die passende Vignette in Österreich für Wohnmobile
Für ein Wohnmobil bis 3,5 t steht in Österreich grundsätzlich die Zeitvignette im Mittelpunkt, wenn Sie eine vignettenpflichtige Autobahn oder Schnellstraße nutzen. Enthält Ihre Route einen Sondermautabschnitt, müssen Sie diesen zusätzlich prüfen.
Bei einem Wohnmobil über 3,5 t reicht die Vignette nicht als alleinige Einordnung. Sie prüfen dann die österreichische GO-Maut und mögliche Streckenmauten nach den offiziellen Angaben für Ihr Fahrzeug. Höhe und Achszahl können in anderen Ländern ebenfalls die Einstufung verändern. Ein Anhänger kann die konkrete Mautprüfung zusätzlich beeinflussen.
Die Maut für Wohnmobile in den Niederlanden ab 2026
Eine belastbare Aussage zu einer neuen niederländischen Wohnmobilmaut ab 2026 lässt sich nur anhand der zuständigen offiziellen niederländischen Portale treffen. Nach dem Stand der hier verwendeten Recherche vom 4. November 2026 wird deshalb keine pauschale Regel für alle Wohnmobile behauptet.
Sie prüfen für Ihre Route das offizielle niederländische Mautportal sowie die Angaben zur Fahrzeugart, zur technisch zulässigen Gesamtmasse und zum jeweiligen Streckenabschnitt. So übertragen Sie die österreichische Vignettenregel nicht versehentlich auf die Niederlande.
Prüfbare Änderungen bei Wohnmobilen ab Juli 2026
Für Änderungen ab Juli 2026 zählt die Veröffentlichung der jeweils zuständigen Mautbehörde. Sie prüfen dort, ob sich Fahrzeuggrenzen, Zahlungswege, Strecken oder Registrierungspflichten ändern. Eine allgemeine europäische Neuregelung lässt sich aus den vorliegenden belastbaren Angaben nicht ableiten.
Besonders beim italienischen Free Flow müssen Sie den Zahlungsweg vor der Fahrt klären. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass die Zahlung in Italien innerhalb von 15 Tagen nach der Fahrt erfolgen muss. Ihr Kennzeichen allein ersetzt daher nicht die Kontrolle der Zahlungsfrist.
Die Mautkette von Deutschland über Österreich bis zum Ziel
Ihr Wohnmobil wird auf der Route nicht einmal, sondern an mehreren Stellen bewertet. Sie brauchen deshalb eine feste Prüfreihenfolge, die Fahrzeugdaten, Ländergrenzen und Sonderstrecken verbindet.
Sie beginnen mit den Fahrzeugpapieren und arbeiten sich bis zum Ziel durch jedes Land. So erkennen Sie rechtzeitig, ob eine Vignette genügt oder eine fahrleistungsabhängige Maut samt Mautbox erforderlich wird.

Fahrzeugpapiere, Kennzeichen und zulässige Gesamtmasse zuerst erfassen
Übernehmen Sie die technisch zulässige Gesamtmasse aus den Fahrzeugpapieren, nicht das aktuelle Reisegewicht. Danach halten Sie Kennzeichen, Zulassungsland, Fahrzeugart, Höhe, Achszahl und einen möglichen Anhänger fest.
| Priorität | Prüfen | Warum |
|---|---|---|
| 1 | Technisch zulässige Gesamtmasse aus den Fahrzeugpapieren | In Österreich entscheidet die Grenze von 3,5 t über Vignette oder GO-Maut |
| 2 | Kennzeichen, Zulassungsland und Fahrzeugkategorie | Die digitale Vignette ist an das Kfz-Kennzeichen gebunden |
| 3 | Sondermautstrecken wie Brenner, Tauern, Bosruck, Gleinalm oder Karawanken | Diese Kosten können zusätzlich zur Vignette anfallen |
| 4 | GO-Box, Tarifmodell und Streckenprofil bei Wohnmobilen über 3,5 t | Die schwere Fahrzeugklasse wird kilometerabhängig abgerechnet |
Die Fahrt mit dem Wohnmobil nach Österreich vorbereiten
Sie prüfen Österreich getrennt nach Fahrzeugmasse, Vignette, GO-Maut und Sondermaut. Für leichte Wohnmobile nennt der ADAC vier Vignettenvarianten: 1-Tages-, 10-Tages-, 2-Monats- und Jahresvignette. Die österreichischen Mautregeln beim ADAC fassen diese Unterscheidung zusammen.
Vorher: „Wohnmobil, Österreich, Jahresvignette“ ohne Kennzeichenprüfung bestellen.
Nachher: „Kennzeichen AB-CD 123, Zulassungsland Deutschland, technisch zulässige Gesamtmasse bis 3,5 t, gewünschter Zeitraum geprüft“ eintragen.
Österreich: Vignette bis 3,5 t, GO-Maut darüber und Sondermaut separat
Bei Wohnmobilen über 3,5 t entfällt die Vignette in Österreich. Laut ADAC gilt für diese Fahrzeuge eine fahrleistungsabhängige Maut, und sie müssen mit einer GO-Box ausgestattet sein. Die Informationen zur GO-Maut in Österreich belegen diese Grenze.
Die GO-Maut wird laut ADAC über die GO-Box elektronisch entrichtet. Einen einheitlichen Pauschalpreis gibt es daher nicht. Ihre Kosten hängen von Strecke, Fahrzeugklasse und weiteren Tarifmerkmalen ab.
Die Mautkosten für Wohnmobile über 3,5 Tonnen in Österreich
Sie können den Betrag erst anhand der konkreten Strecke und Fahrzeugdaten bestimmen. Prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt das Tarifmodell der GO-Maut und ergänzende Sondermautstrecken, statt einen festen Wohnmobilpreis anzunehmen.
Weitere Länder nach offiziellem Portal, Höhe, Achsen und Route prüfen
Nach Österreich teilen Sie Ihre Route in Länder und einzelne Sonderstrecken auf. Für jedes Teilstück prüfen Sie mit Stand 4. November 2026 das zuständige offizielle Portal sowie Fahrzeughöhe, Achszahl, Anhänger und Zahlungsweg.
Eine Route über Deutschland, Österreich und die Slowakei kann damit drei getrennte Prüfungen auslösen. Für die Slowakei passt als ergänzende Arbeitsgrundlage die Übersicht zur 10-Tages-Vignette für die Slowakei mit Preis und Gültigkeit in denselben Ablauf.
Die günstigste Mautbox für Wohnmobile über 3,5 Tonnen
Die günstigste Mautbox lässt sich nicht pauschal bestimmen. Sie vergleichen Grundgebühr, Kilometerpreis, Länderabdeckung, Sondermaut und Abrechnungsmodell mit Ihrem tatsächlichen Streckenprofil.
- Strecke: Prüfen Sie, wie viele mautpflichtige Kilometer Sie tatsächlich fahren.
- Abdeckung: Vergleichen Sie, ob die Box alle Länder Ihrer Route unterstützt.
- Sondermaut: Klären Sie, ob wichtige Tunnel und Alpenstrecken eingeschlossen oder separat abzurechnen sind.
- Abrechnung: Prüfen Sie Grundgebühr, Guthaben, Nachzahlung und mögliche Rückgabevorgaben.
Die Bestellung bei Vignette Go vorbereiten
Sie übertragen den geprüften Datensatz unverändert in die Bestellung. Vignette Go unterstützt die Registrierung offizieller digitaler Vignetten für mehrere europäische Länder über Ein Checkout. Zusätzlich zum offiziellen Preis fällt eine transparente Servicegebühr an.
Vor dem Grenzübertritt prüfen Sie abschließend:
- Fahrzeugmasse: Die technisch zulässige Gesamtmasse stimmt mit den Papieren überein.
- Fahrzeugdaten: Kennzeichen, Zulassungsland, Höhe, Achszahl und Anhänger sind korrekt erfasst.
- Österreich: Sie haben Vignette oder GO-Box passend zur Fahrzeugklasse gewählt.
- Sonderstrecken: Brenner, Tauern, Bosruck, Gleinalm oder Karawanken sind separat geprüft.
- Zielroute: Jedes weitere Land ist über das zuständige offizielle Portal kontrolliert.
Fünf Denkfehler, die bei Wohnmobilen zur falschen Maut führen
Bei Ihrem Wohnmobil entsteht der häufigste Mautfehler nicht an der Grenze, sondern bei der Einstufung. Ein falscher Fahrzeugwert, eine übersehene Sondermaut oder ein Zahlendreher im Kennzeichen kann die bestellte Vignette unbrauchbar machen.
Prüfen Sie deshalb nicht nur den Preis, sondern den gesamten Datensatz. So erkennen Sie vor dem Bezahlen, ob eine Vignette genügt oder zusätzliche Streckenmaut gilt.

Das aktuelle Gewicht statt der technisch zulässigen Gesamtmasse verwenden
Für Österreich zählt bei Wohnmobilen bis 3,5 t die technisch zulässige Gesamtmasse, nicht das aktuelle Reisegewicht, wie der ADAC erklärt. Wenn Ihr beladenes Fahrzeug leichter bleibt, ändert das die Einstufung nicht. Überschreiten Sie die Grenze laut Fahrzeugpapieren, prüfen Sie das passende Mautsystem für schwerere Fahrzeuge.
Vignette und Sondermaut für Tunnel, Pässe und Einzelstrecken verwechseln
Eine Vignette deckt nicht automatisch jede mautpflichtige Strecke ab. Prüfen Sie für Tunnel, Alpenpässe und einzelne Autobahnabschnitte eine mögliche Sondermaut separat. Sonst fahren Sie zwar mit gültiger Vignette, aber ohne die erforderliche Streckenberechtigung.
Kennzeichen, Zulassungsland, Kategorie oder Gültigkeitszeitraum falsch erfassen
Digitale Mautprodukte sind an Ihre eingegebenen Fahrzeugdaten gebunden. Ignorieren Sie außerdem nicht Höhe und Achszahl, denn andere Länder können diese Merkmale für die Fahrzeugklasse heranziehen. Die österreichische 1-Tages-Vignette gibt es laut ADAC ausschließlich digital und nur für 1 Tag.
Schwach: „Kennzeichen: B-AB123, Land: Österreich, Fahrzeug: Pkw.“
Stark: „Kennzeichen: B-AB123, Zulassungsland: Deutschland, Fahrzeugkategorie: Wohnmobil, Achszahl und Höhe anhand der Papiere geprüft, Zeitraum: 15. bis 15. Mai.“
Die 3-3-3-Regel beim Campen
Die 3-3-3-Regel ist eine Camping- und Aufenthaltsregel, keine österreichische Mautkategorie. Sie beschreibt eine Reiseempfehlung für Fahr- und Aufenthaltstage, nicht das zulässige Gewicht, die Vignettenpflicht oder die Sondermaut.
Die Bestellung ohne Datensatzprüfung
Eine rasche Bestellung spart Zeit, wenn Sie die Angaben bereits kontrolliert haben. Bei Vignette Go lassen sich offizielle digitale Vignetten für mehrere Länder über Ein Checkout bestellen. Die transparente Servicegebühr kommt zusätzlich zum offiziellen Preis hinzu, und eine nachträgliche Änderung falscher Kennzeichendaten ist nicht selbstverständlich.
Was funktioniert
- Vorbereitung: Sie halten Zulassungsschein, Kennzeichen, Land, Fahrzeugklasse, Höhe und Achszahl bereit.
- Routenprüfung: Sie trennen Vignette, Sondermaut und kilometerabhängige Maut voneinander.
- Kontrolle: Sie vergleichen den Bestätigungsdatensatz vor dem Bezahlen mit Ihren Papieren.
Was scheitert
- Schnellbestellung: Sie übernehmen vorgeschlagene Fahrzeugdaten, ohne sie zu prüfen.
- Pauschalregel: Sie übertragen Österreichs Einstufung einfach auf jedes weitere Land.
- Letzter Blick: Sie bemerken ein falsches Kennzeichen erst nach der Zahlung.
Mini-Checkliste: Kennzeichen, Zulassungsland, Fahrzeugkategorie, technisch zulässige Gesamtmasse, Höhe, Achszahl, Gültigkeitszeitraum und Sonderstrecken müssen vor dem Bezahlen übereinstimmen.
Häufige Fragen
Welche Vignette Sie in Österreich mit dem Wohnmobil brauchen
Für ein Wohnmobil bis einschließlich 3,5 Tonnen technisch zulässiger Gesamtmasse brauchen Sie auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette. Sie können zwischen Klebevignette und digitaler Vignette wählen. Liegt die technisch zulässige Gesamtmasse über 3,5 Tonnen, gilt stattdessen die kilometerabhängige GO-Maut von ASFINAG. Maßgeblich sind Ihre Fahrzeugpapiere, nicht das tatsächliche Gewicht am Reisetag.
Ob die Vignette für ADAC-Mitglieder günstiger ist
Für ADAC-Mitglieder ist die amtliche Vignette nicht automatisch günstiger. Der offizielle Preis wird vom jeweiligen Mautbetreiber festgelegt und ändert sich nicht durch die Mitgliedschaft. Der ADAC kann eigene Verkaufsangebote oder zeitlich begrenzte Vorteile führen. Prüfen Sie deshalb den konkreten Endpreis, den Gültigkeitsbeginn und mögliche Bearbeitungsgebühren vor dem Kauf.
Ob es ab 2026 eine Maut für Wohnmobile in den Niederlanden gibt
Für Wohnmobile gibt es in den Niederlanden ab 2026 keine allgemein geltende Autobahnvignette und keine landesweite Maut nach österreichischem Muster. Einzelne Tunnel, Brücken oder Sonderstrecken können trotzdem Gebühren verlangen. Prüfen Sie Ihre konkrete Route kurz vor der Abfahrt, besonders wenn sie über kostenpflichtige Bauwerke oder Fährverbindungen führt.
Was die Maut für Wohnmobile über 3,5 Tonnen in Österreich kostet
Für Wohnmobile über 3,5 Tonnen gibt es in Österreich keinen einheitlichen Pauschalpreis. Die GO-Maut von ASFINAG richtet sich unter anderem nach gefahrenen Kilometern, Achsen, Emissionsklasse und der gewählten Strecke. Für eine belastbare Summe brauchen Sie daher Ihr Fahrzeugprofil und die geplante Route. Eine Vignette reicht für diese Fahrzeugklasse nicht aus.
Welche Mautbox für Wohnmobile über 3,5 Tonnen am günstigsten ist
Die günstigste Mautbox hängt von Ihrer Fahrleistung und den durchquerten Ländern ab. Vergleichen Sie nicht nur den Gerätepreis, sondern auch Monatsgebühr, Aufladung, Rechnungsentgelt, Achsklassen und die Abdeckung Ihrer Route. Für eine einzelne Österreichfahrt kann ein direktes GO-Maut-Produkt genügen. Bei mehreren Ländern kann eine länderübergreifende Box trotz Grundgebühr günstiger ausfallen.
Ihre Bestellung beginnt mit einem verlässlichen Datensatz
Nach der Prüfung bleibt oft eine praktische Frage offen: Welche Fahrzeugdaten tragen Sie tatsächlich in die Bestellung ein? Schon ein abweichendes Kennzeichen oder eine falsch übernommene Gesamtmasse kann die digitale Zuordnung Ihres Wohnmobils unbrauchbar machen.
Sie brauchen keinen weiteren Merksatz, sondern einen festen Ablauf. Wenn Ihre Fahrzeugdaten stimmen, lässt sich die Route prüfen, die passende Maut bestimmen und die Bestellung kontrolliert abschließen.
Vier Schritte von den Fahrzeugpapieren zur digitalen Vignette
- Fahrzeugdaten übernehmen: Übertragen Sie Kennzeichen, Zulassungsland, Fahrzeugkategorie und die technisch zulässige Gesamtmasse direkt aus Ihren Fahrzeugpapieren in einen einzigen Datensatz.
- Route aufteilen: Trennen Sie Ihre Strecke nach Ländern, Autobahnen und möglichen Sonderstrecken, statt die gesamte Reise als eine einheitliche Mautstrecke zu behandeln.
- Ergebnis abgleichen: Prüfen Sie jede Einstufung mit dem zuständigen offiziellen Portal, ausdrücklich mit dem Stand vom 4. November 2026.
- Vignette bestellen: Bestellen Sie erst nach diesem Abgleich die passende digitale Vignette über Vignette Go. Der unabhängige Registrierungsdienst bündelt mehrere offizielle digitale Vignetten über Ein Checkout, erleichtert mehrsprachige Eingaben und Zahlungen und weist neben dem offiziellen Preis eine transparente Servicegebühr aus.
Mit Fahrzeugdaten und technisch zulässiger Gesamtmasse beginnen
Öffnen Sie heute nur eine Seite: die Fahrzeugseite Ihrer Zulassung. Prüfen Sie dort, ob Sie die technisch zulässige Gesamtmasse und das Kennzeichen unverändert übernehmen. Das Kennzeichen bleibt der entscheidende Kontrollpunkt, weil die digitale Vignette genau diesem Fahrzeug zugeordnet wird.
Schwach: Sie tragen „Wohnmobil, ungefähr 3,5 Tonnen“ und ein aus dem Gedächtnis eingegebenes Kennzeichen ein.
Verlässlich: Sie übernehmen „Kennzeichen B-AB 1234“, „Deutschland“, „Wohnmobil“ und die technisch zulässige Gesamtmasse exakt aus Ihren Papieren.
- Kennzeichen: Buchstaben, Zahlen und Schreibweise stimmen mit Ihren Fahrzeugpapieren überein.
- Zulassungsland: Das ausgewählte Land entspricht dem Land Ihrer Zulassung.
- Fahrzeugkategorie: Sie haben die Kategorie passend zu Ihrem Wohnmobil ausgewählt.
- Gesamtmasse: Die technisch zulässige Gesamtmasse ist aus den Papieren übernommen.
- Abgleich: Jedes Ergebnis ist mit dem zuständigen offiziellen Portal und dem Stand 4. November 2026 geprüft.
Welche Mautbox am günstigsten ist, entscheidet sich erst nach Streckenprofil, Gebührenmodell und Abdeckung. Für Ihre konkrete Reise zählt daher zuerst der verlässliche Datensatz, nicht ein pauschaler Produktvergleich.
Wenn Sie Ihre Vignette fürs Wohnmobil für mehrere Länder vorbereiten möchten, bündelt Vignette Go die Informationen zu digitalen Vignetten für Reisende, die mehrsprachige Bestellung, Zahlung und Fahrzeugregistrierung über Ein Checkout erledigen möchten. Die transparente Servicegebühr kommt zum offiziellen Vignettenpreis hinzu.